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Schuhe richtig pflegen

Wie pflege ich meine Schuhe?

Ein Sprichwort besagt alte "Freundschaften und gute Schuhe brauchen am meisten Pflege". Da ein angenehmes Äußeres auf Freunde und Fremde gleichermaßen Eindruck macht, tragen gepflegte Schuhe indirekt zur Freundschaftspflege bei. Schuhpflege kann aufgrund der Konzentration auf eine wesentliche Handlung auch beim Stressabbau helfen. Als meditative Tätigkeit wird die Pflege Ihrer Lederschuhe so zur Anti-Stress-Therapie. Führen Sie eine Pflegeroutine für Ihre Schuhe ein und achten Sie nicht nur bei Ihren Schuhen sondern auch bei der Wahl der Pflegemittel auf Qualität.

Im Folgenden finden Sie einige Tipps und Tricks, mit denen Sie Ihre Schuhe auf Vordermann bringen. Die richtige Pflege Ihrer Schuhe hat einen weiteren Nebeneffekt: Gute Pflege sorgt zuverlässig für eine längere Haltbarkeit der Schuhe und damit auch für mehre Freude an Ihren Lieblingsschuhen. Außerdem tun Sie sich selbst und der Umwelt etwas Gutes.

Edle Lederschuhe

Die passenden Pflege- und Hilfsmittel

Schuhe aus Glattleder

Für Schuhe aus Glattleder eignen sich Hartwachspasten. Sie schützen das Leder und verleihen Ihren Schuhen einen besonderen Glanz. Ebenfalls für Glattleder geeignet sind Emulsionscremes. Sie dringen tiefer in das Leder ein und dienen der Tiefenpflege und Farbauffrischung.

Weiches Leder

Flüssige Pflegemittel sind Alleskönner für Lederbekleidung, Leder-Ac­cessoires, Lederschuhe, aber auch für Möbelleder. Lederöle sind ebenfalls für alle Lederwaren geeignet, aber besonders für weiches Leder.

Spezialfall Lackleder

Spezielle Sprays und Schaum eignen sich für Lacklederschuhe und Schuhe aus geflochtenem Leder. Sie sorgen für beständige Elastizität.

Rauhleder pflegen

Imprägniersprays oder flüssige Imprägniermittel, die mit einem Schwamm ins Leder einmassiert werden, machen Rauleder widerstandsfähig gegenüber Nässe und Feuchtigkeit. Mit speziellen Bürsten für Raulederschuhe wie z. B. Nubuk- und Veloursbürsten können Sie das Leder wieder aufrauen.

Wertvolle Schuhe richtig behandeln

Benutzen Sie stets einen Schuhanzieher und zum längeren Aufbewahren Schuhspanner. Beides verhindert, dass der Schuh seine Form verliert. Mit dem Schuhspanner reduzieren Sie Gehfalten und beim Gebrauch eines Schuhanziehers vermeiden Sie, dass die Ferse unnötig geknauscht wird.

Bei nassem Wetter sind Galoschen eine gute Idee. Diese Überziehschuhe aus Gummi gibt es mittlerweile auch für Damenschuhe. Sie schützen den Schuh vor Schmutz und Nässe. Bei richtig kaltem Wetter sorgen Sie für extrawarme Füße. Galoschen lassen sich mit Gummistiefel-Pflegemitteln pflegen. Diese Sprays sorgen dafür, dass das Gummi nicht so schnell spröde wird.

Die größten Irrtümer

Omas Tipps sind nicht immer gut

Niveacreme: 
Nur gut für die Haut. Sorgt leider für Fleckenbildung im Leder.
Buttermilch: 
Besser selbst trinken. Fördert nämlich die Schimmelbildung im Leder.
Butter:
Glänzt leider nicht – erzeugt nur ranzige Flecken im Leder.
Olivenöl: 
Besser nur zum Kochen verwenden, überfettet Leder (wie alle Speiseöle).
Bananenschalen: 
Gehören in den Müll. Sie sorgen auf Leder nur für Flecken und Schimmel.
Urin (als Lederdehner): 
Besonders beliebter Tipp bei Soldaten; macht das Leder aber im Gegenteil nur noch härter.
Kohlestaub zum Schwärzen
Neben einer Riesensauerei trocknet der Staub das Leder aus und zerkratzt die Lederoberfläche.
Weißwein: 
Neutralisierung von Rotweinflecken mit Weißwein ist bei Bekleidung und Leder reiner Unfug. Besser auf den Schreck ein Glas Weißwein trinken.

Kleine Schäden

Ein paar Tipps zur Selbsthilfe

Kleinere Flecken und Beschädigungen lassen sich bei Lacklederschuhen mit farblosem oder farblich passendem Nagellack überdecken.

Beschädigte Stellen lassen sich bei weißen Lederschuhen mit Schuhweiß oder zur Not auch Tipp-Ex ausbessern.

Bei dunklen Schuhen hilft an kleinen beschädigten Stellen ein Permanentmarker.

Beschädigte Sohlen können Sie mit feinem Schleifband anschleifen und danach eine passende Sohlenfarbe auftragen. Auch den Sohlenrand können Sie mit der Sohlenfarbe ausbessern – aber passen Sie auf, dass der restliche Schuh nicht damit in Kontakt kommt.

Was brauche ich zur Schuhpflege?

Die passenden Werkzeuge

Zunächst brauchen Sie neben den Pflegemitteln das passende Arbeitswerkzeug für jeden Arbeitsschritt: So gibt es spezielle Bürsten für die Entfernung von grobem Dreck. Zum Auftragen der Schuhcreme brauchen Sie sogenannte Auftragbürsten. Flüssige Pflegemittel werden dagegen mit einem Tuch oder einen Schwamm eingerieben. Und zum Polieren sollten Sie eine Polierbürste zur Hand haben.

Um Schäden durch falsche Pflegemittel zu vermeiden, sollten Sie auf keinen Fall für alle Lederarten das gleiche Lederpflegemittel benutzen. Vor Erfindung der Schuhcreme 1901 durch den Chemiker Philipp Adam Schneider benutzte man für alle Schuhe "Schuhwichse". Das Ergebnis ist allerdings mit dem von heutigen Pflegemitteln nicht zu vergleichen. Natürlich kann man es wie bei allen Dingen auch bei der Schuhpflege übertreiben. Doch für den Erhalt der bestmöglichen Funktionalität und einer schönen Optik sollten Sie auf eine Mindestanzahl an Pflegeprodukten – wie unterschiedliche Schuhcreme für helle und für dunkle Schuhe – nicht verzichten.

Profi-Tipps

Schuhpflege kann einfach sein

Wählen Sie einen gut beleuchteten Ort für die Schuhpflege aus.

Schützen Sie Ihre Kleidung und Hände mit einer Schürze und Handschuhen vor Flecken.

Nehmen Sie sich Zeit für die Pflege Ihrer Schuhe.

Legen Sie sich vorher alle Pflegeutensilien griffbereit zurecht.

Nehmen Sie alte Zeitungen als Arbeitsunterlage, um den Tisch oder Boden vor Flecken zu schützen.

Entfernen Sie die Schnürsenkel aus den Schuhen. So werden Sie von den Schnürsenkeln beim Putzen nicht behindert und verhindern, dass die Schnürsenkel Schuhcreme oder Wachs abbekommen. Außerdem kann nur so auch der Schnürbereich der Schuhe optimal gepflegt werden.

Geben Sie den Pflegemitteln Zeit zum Einziehen: Bevor Sie mit dem Polieren beginnen, warten Sie bei Cremes mindestens 15 Minuten und bei Hartwachspasten eine Stunde. Währenddessen können die Pflegeöle in das Leder einziehen, Lösungsmittel verdunsten und Wachse aushärten. Massieren Sie nach der Wartezeit letzte Schuhcremereste ins Leder und nehmen überschüssige Creme mit einem Tuch auf.

Extra-Tipp: Für besonderen Glanz sorgen Nylonstrümpfe, die Sie über die Polierbürste streifen und verknoten. Durch das Nylon entsteht eine größere Reibungshitze, die Wachse schmelzen besser und verbinden sich, wodurch ein schöner Glanzeffekt entsteht.

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