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Seit 1912 steht der Name Baird McNutt für erstklassiges irisches Leinen. Was in den Anfängen mit der Herstellung von Taschentüchern für den amerikanischen Markt begann, entwickelte sich in den 1960er-Jahren zu einer weltweit geschätzten Manufaktur für exzellente Leinenmode. Die Inspiration für die Dessins entstammt bis heute dem hauseigenen Designstudio an der malerischen Nordwestküste Irlands in Donegal. Die moderne Modeindustrie diktiert oft einen Trend zu immer dünneren, beinahe transparenten Stoffen. Während extrem leichte Gewebe schnell verschleißen und unordentlich knittern, nutzt Baird McNutt für seine schweren Leinenstoffe ein mittleres bis hohes Gewicht von 10 bis 13 Unzen.

Das traditionell schwerere irische Leinengewebe bietet entscheidende Vorteile:
Ein eleganter Fall (Drape): Das Leinen zerfällt nicht in unzählige kleine Knitterfalten, sondern bildet weiche, großzügige Wellen.
Besonders blickdicht: Weiße Hemden und Blusen wirken nicht durchsichtig.
Langlebig & weich: Der Stoff widersteht Schäden mühelos und entwickelt nach mehreren Waschgängen eine unübertroffene Weichheit.
Winzige Knötchen im Leinengewebe sind kein Hinweis auf Verarbeitungsfehler oder gar Pilling. Kenner wissen: Diese sogenannten "Slubs" sind die natürliche, organische Signatur echter Flachsfasern. Baird McNutt zelebriert diese kleinen Verdickungen im Garn. Sie verleihen dem Gewebe eine dreidimensionale Textur und konterkarieren die sterile, maschinelle Perfektion synthetischer Stoffe.
Das Unternehmen ist stolzes Mitglied der 1928 gegründeten "Irish Linen Guild". Nur authentische irische Leinenprodukte dürfen das weltbekannte Gilden-Logo – den stilisierten Teppichklopfer – tragen. Die strengen Regularien bürgen für die Herkunft des irischen Leinens: Die Garne werden aus extrem langen Flachsfasern gesponnen und zwingend in Irland gewebt. Im Gegensatz zu asiatischem Leinen, das oft künstlich bewässert und massiv chemisch behandelt wird, setzt Baird McNutt auf europäisches Flachs. In der familieneigenen Mühle in Shankbridge (nahe Kellswater) werden neue Maßstäbe in der Textilveredelung gesetzt: Die Produktion erfolgt ausschließlich mit zertifiziertem Ökostrom. Der Wasserverbrauch wurde auf ein absolutes Minimum reduziert. Färbe- und Finishing-Techniken basieren auf chemikalienfreien oder stark reduzierten Verfahren.