Telefon

Unseren Service erreichen Sie
täglich von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter
0800 202 032

Unser Kundenservice

Die feine englische Art

Die feine englische Art

Gern schicken wir Ihnen sofort den aktuellsten Katalog per Post ins Haus. Füllen Sie hierzu einfach unser Bestellformular aus.

Jetzt Katalog bestellen

Unsere Kataloge sind immer ein Lesevergnügen. Es macht einfach Spaß, darin zu blättern und immer wieder Neues, Interessantes und Ungewöhnliches (eben typisch Britisches) zu entdecken!

Im Katalog blättern

Fair-Isle-Pullover

Ein Pullover als Kulturerbe

Die Fair-Isle-Pullover sind nach einer Inselgruppe in der Nordsee benannt, die zu Schottland gehört. Wärmende Strickwaren sind wegen des rauen Klimas, das auf diesen Inseln vorherrscht, unbedingt notwendig. Daher haben die Frauen, ähnlich wie auf den Aran-Inseln, schon früh begonnen, eigene Strickmuster zu entwickeln: die vielseitigen und farbigen Fair-Isle-Strickmuster. 

Bei der Farbwahl ist der Kontrast zwischen den Hintergrundfarben und dem Fair-Isle-Muster wichtig. Besonders schön kommt das schottische Strickmuster auf Pullovern mit einem Hell-Dunkel-Kontrast zur Geltung. Etablierte Experten für das schottische Muster sind Eribé und Harley of Scotland. Ihre Fair-Isle-Pullover werden aus Shetlandwolle gefertigt. Die Wolle der Shetlandschafe ist besonders leicht. Dank der starken Kräuselung der Wollfasern hält ein Shetlandpullover trotzdem sehr warm. Ursprünglich gab es nur zweifarbige Muster. Heute zeigt Eribé Knitwear mit seinen vielfarbigen Fair-Isle-Pullovern, wie lebendig der traditionelle Fair-isle-Strick wirken kann.

Wie bei den Aranpullovern gibt es auch auf den Fair Isles eine Legende, deren Wahrheitsgehalt leider nicht überprüfbar ist. Angeblich soll 1588 ein Schiff der Spanischen Armada, das in einem Sturm zerstört wurde, vor Fair Isle auf einen Felsen aufgelaufen sein. Die Seeleute konnten sich mit viel Glück auf die Insel retten und brachten den Inselbewohnern aus Dankbarkeit für ihre Hilfe das Stricken von vielfarbigen Mustern bei.

Jenseits dieser Legende wird wohl vor allem ein wirtschaftlicher Gedanke eine Rolle gespielt haben: Die Frauen konnten sich durch den Verkauf der Pullover Geld dazu verdienen, denn schon Anfang des 20. Jahrhunderts fanden die Pullover Anklang bei den ersten Touristen. Heute gibt es sogar Initiativen, um das allmählich auf der Insel selbst in Vergessenheit geratene Stricken dieser Muster wieder populär zu machen. Übrigens findet sich das traditionelle Strickmuster nicht nur auf schottischen Pullovern, sondern auch auf den Strickschals aus Schottland.