Barbour @ THE BRITISH SHOP - die Frühjahrskollektion 2017
THE BRITISH SHOP Heftmagazin Ausgabe Januar 2017
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Die feine englische Art - die neuesten Meldungen aus unserem Blog

Simnel Cake: Früchtekuchen mit Geschichte

Er ist fast zu schön zum Aufessen (aber glücklicherweise nur fast…): Der Simnel Cake, von einer Marzipandecke und elf Marzipankugeln gekrönt, gehört zu den klassischen Kuchen der britischen und auch irischen Küche. Er kommt in der Osterzeit auf den Tisch, aber ursprünglich war er für den Muttertag gedacht.

„Mothering Sunday“ ist auf den Britischen Inseln nicht im Mai, sondern drei Wochen vor Ostern. Im 18. und 19. Jahrhundert, als viele Menschen noch als Hausangestellte arbeiteten, brachten Dienstmädchen – die am Muttertag einen der seltenen freien Tage hatten – ihrer Mama gern einen selbst gebackenen Simnel Cake mit.

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Blubber und Quietsch

Auf einer Rangliste der englischen Gerichte mit den seltsamsten Namen stünde „bubble and squeak“ weit vorn (wahrscheinlich knapp hinter „toad in the hole“, Kröte im Loch). „Blubber und Quietsch“ oder „Sprudel und Quietsch“, wie man es auch übersetzen könnte, ist eine typische Resteverwertung. Übrig gebliebener oder auch frisch gekochter Kartoffelbrei ist die Hauptzutat dieser winterlichen Speise, und dazu muss irgendetwas aus der Kohlfamilie, entweder Rosenkohl oder Wirsing oder Grünkohl, das ist einerlei.

Es gibt vegetarische Versionen und solche mit Speck, wir nehmen mal die fleischlose: Etwa 400 Gramm gekochten Rosen- oder anderen Kohl klein schneiden und mit ungefähr der gleichen Menge Kartoffelbrei (es kommt nicht so auf Exaktheit an…) vermengen, gut salzen und pfeffern und mit Muskatnuss würzen. Die Masse soll eher fester als zu flüssig sein.

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Die zwölfte Nacht

Die Zeit der Winterfeste ist noch nicht vorbei! „Twelfth Night“, die „zwölfte Nacht“ der Weihnachtszeit am Vorabend des Dreikönigstags, war im Mittelalter und im Tudorzeitalter in England viel wichtiger als der Weihnachtstag selbst. Obwohl die anglikanische Kirche den Festtag weiter im Kalender führt, wird er nicht mehr groß gefeiert. Was aber ein Jammer ist, denn schöne alte Traditionen sollte man bewahren.

Dazu zählt der „Twelfth Night Cake“, ein Früchtekuchen, der im Gegensatz zum „Christmas Cake“ nicht von Zuckerguss umhüllt, sondern hübsch mit kandierten Früchten und Mandeln oder Nüssen verziert wird. Im Innern wird beim Backen eine ganze Mandel oder auch eine getrocknete Bohne verborgen, und wer das Glück hat, sie beim Essen zu finden, dem steht ein gutes Jahr bevor. 

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